Die Zukunftsangst trotz Sicherheit

 Ich gehöre zu den Glücklichen, die schon für mehr als ein Jahr vor dem Abschluss einen klaren Weg vorgezeichnet hat. In meinem Falls heißt dieser Weg "duales Studium", worüber ich wirklich dankbar bin, weil ich nicht in meinen Prüfungen sitze mit dem Hintergedanken, dass diese gut werden müssen. Dann ist es aber doch so, dass ich mich frage, ob es der richtige Weg ist. 

Leider ist es oftmals der Fall, dass ich mich selbst infrage stelle: Kann ich das denn überhaupt? Bin ich die richtige dafür? Obwohl es für diese Zweifel keine Gründe gibt, macht es mich trotzdem nachdenklich.

Dann ist da aber auch die Frage, ob es denn die richtige Wahl für mich ist. Vielleicht macht es mir ja gar keinen Spaß und eigentlich find ich den Studiengang, die Menschen, die Stadt kacke? Das kann mir nur einfach gerade niemand sagen und dann ist einfach alles fremd. Außerdem haben meine Freunde diese Sorgen gerade nicht, was es auch schwierig macht zu sagen, dass alle das Gleiche durchmachen.

Gleichzeitig stecke ich gerade aber auch im Ende der Pandemie und die letzten Jahre meiner Schulzeit sind vorbei, obwohl es die schönsten hätten sein sollen. Eigentlich wäre ich viel gereist, Auto gefahren, hätte Freunde getroffen und so weiter - alles Dinge, die mir wichtig sind/waren. Doch dazu kam es nicht und wird es auch nie kommen. Das ist zum einen wirklich traurig und zum anderen eine fixe Sache. Die Schulzeit ist vorüber und ich kann nichts mehr gutmachen oder einfach generell ändern. Damit muss ich mich wohl nun arrangieren.

Diese Kombination lässt mich zweifeln - manchmal sogar richtig. Trotzdem weiß ich aber auch, dass ich rational gedacht die richtige Entscheidung getroffen habe. Es sollte also alles gut gehen und ich schaff das auch. Was mir dann hilft, sind Bilder oder deutliche Beschreibungen von den schönen Aspekten. 

Bei all dem Optimismus kommt dann einfach nur manchmal der Zweifel durch...

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