Angst bleibt und ich brauch Papa

 Well, ich hatte ja echt die Hoffnung, dass diese Zukunftsangst jetzt schon weg wäre. Das ist leider nicht passiert und ich sitze nun hier mit enger Brust. Immerhin ist es heute besser als gestern, aber immer noch nicht gut. 

Gestern kam dann leider noch dazu, dass meine Freunde beschäftigt waren und dadurch meine Sprachnachricht nicht gehört haben. Das nehme ich Ihnen auch null übel, weil ich eine 8 Minuten Memo auch erst dann anhöre, wenn ich Zeit dafür habe. An diesem Punkt bin ich dann einfach dankbar für meinen Vater, der auch den ganzen Tag zuhause war. So konnte ich runter zu ihm gehen und mir ging es dann nach einer halben Stunde schon deutlich besser. 

Doch dann fällt mir wieder auf, dass ich ja eventuell in drei Monaten nicht mehr zuhause wohnen werde. Normalerweise finde ich es ja durchaus schön und auch spannend, interessant etc. Aber trotzdem geht es mir nicht immer gut. Das letzte halbe Jahr war ja wirklich gut für meine psychische Gesundheit und ich hatte zum ersten Mal seit langem das Gefühl wirkliche Freunde zu haben. Dann ist das Ganze jetzt schon beängstigend und es macht mich unsicher, weil es traurig ist, das alles hinter mir zu lassen. 

Was ich also jetzt versuche: hier schreiben, mit Freunden darüber sprechen und mich darauf zu fokussieren, dass es zwangsläufig ist, was passiert. Ich werde einfach erwachsen und die Schulzeit ist nun mal vorbei. Daran kann ich nichts ändern aka ich muss mich auf die positiven Seiten zu konzentrieren. Hoffentlich schaff ich das Ganze und dann wird das schon! 


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