Das neue Verhältnis zur Familie
Vor wenigen Monaten bin ich für das Studium ausgezogen. Trotzdem bin ich sehr oft bei meinen Eltern aka bisher jedes Wochenende. Dadurch sehe ich alle immer noch häufig und man erzählt auch viel. Ich merke aber einfach, dass ich meine Freiheit alleine so sehr liebe. Ja, manchmal ist man einsam und braucht Umarmungen (ich zumindest). Doch so oft bin ich einfach glücklich über meine Freiheit. Ich entscheide, wann ich esse und wann ich lerne. Meine Pläne mache ich alleine und muss dabei wenig Rücksicht auf andere nehmen. Das genieße ich zur Zeit enorm, da mir niemand reinredet. Ich bin dabei auch einfach weniger gereizt, da ich selbst entscheide, wann ich mit anderen Menschen im Kontakt stehe.
Dann ist das ein aktives Inkaufnehmen der Interaktion und ich bereite mich auf Lärm etc. vor. Doch wenn man bei den Eltern ist, ist man nie alleine und es wird vorausgesetzt, dass man sich mit den anderen trifft.
Eigentlich war ja mein Plan für die vorlesungsfreie Zeit wieder nach Hause zu ziehen. Diese Entscheidung steht aber zum aktuellen Zeitpunkt wieder in den Sternen. Wenn ich mir das nämlich gerade so anschaue, dann kann ich mich hier nicht konzentrieren, da ich nie meinen Tag selbst einteilen kann. Man stellt Ansprüche an mich.
Es wird sich also zeigen, wo ich im Dezember sein werde - hier oder in der Studienstadt.
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