KW 50 2021
Neue Überschrift, neues Format? Ich hoffe, dass ich hier einen Platz schaffen kann, um die jeweilige Woche zu reflektieren. Falls es ein besonderes Thema gibt, wird sich das auch im Titel wiederfinden. Abgesehen davon ist es eine Art Wrap Up und ich freue mich sehr darauf - zum Reflektieren und zur Erinnerung im Nachhinein.
Das erste Semester
Es ist nun tatsächlich geschafft, am Freitag war die letzte Klausur im ersten Semester und ich weiß nicht, was ich darüber denke. Zum einen muss ich sagen, dass es nun eine große Erleichterung ist und ich die freien Tage sehr genießen werde. Ich muss aber auch hinzufügen, dass ich mir vor dem Studium sagte, ich schau es mir ein halbes Jahr an und dann sehe ich ja, ob ich abbrechen will oder nicht. Jetzt bin ich an dem Punkt und kann es immer noch nicht sagen. Die Arbeit im Unternehmen finde ich toll, doch mit der Hochschule hadere ich noch. So eine klare Ablehnung oder auch klare Begeisterung gibt es nicht. Ich bin also unschlüssig und weiß auch, wenn ich weiter mache, dass es dann immer schwieriger wird abzubrechen. Ich sitze hier also zumindest mit der Erkenntnis, dass ich beruflich einen klaren Wunsch habe. Ich zweifle also nur an dem Weg dorthin bzw. vor allem, ob ich nicht doch selbst einen zu "schlechten" Weg (aka nicht Elite) gehe und dass mir persönlich die Theorie an einer Universität fehlt.
Familie
Durch zwei Geburtstage in meiner Familie hatten wir Besuch von der weiteren Familie und ich merke einfach, dass sich das Verhältnis zwischen uns geändert hat. Politische Diskussionen reiben mich auf und ich stimme oftmals nicht zu (Das muss dann nicht mal politisch sein). Dann sind das auch alles Menschen mit eigenen Persönlichkeiten, die ich nicht unbedingt mögen muss, nur weil man eben verwandt ist. Trotzdem sieht man sich immer und ich bin gespannt wie Weihnachten wird.
Soziale Ungerechtigkeit und Zugang zu Bildung
In meiner WG hatten wir neulich eine kleine Party und irgendwann sind die Diskussionen über Gott und die Welt losgegangen. Dabei wurde deutlich, dass alle DH-Studenten in meiner WG sich dafür auch v.a. aus finanziellen Gründen entschieden haben bzw. es als die einzige Möglichkeit sahen - war es entweder aus reinen finanziellen Gründen oder auch aus fehlender Unterstützung und der Wille zur Finanzierung, obwohl es möglich wäre. Dabei sind wir dann alle emotional geworden, aber so ist es oftmals leider. Mir ist es so wieder aufgefallen, dass ich damit nicht alleine bin und es aber auch insgesamt ein großes Problem ist, was dringend angegangen werden muss!
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